Dienstag, 23. Dezember 2014

Am Weihnachtsabend

Mit diesem Weihnachtsgedicht von Albrecht Graf Wickenburg möchte ich euch eine frohe, besinnliche Weihnachtszeit wünschen und mich für die lieben Kommentare und Besuche auf mein Blog herzlichst bedanken. 
 
 
Am Weihnachtsabend
 
Hörst du den Ruf der Glocke,
Mein holdes Töchterlein?
Nun juble und frohlocke,
Nun sollst du selig sein!
Nun sollen deine Wangen
Vor lauter Freude glühn,
Und Funken vor Verlangen
Die dunklen Augen sprühn!

Die bunten Kerzen flimmern
Am grünen Weihnachtsbaum,
Das ist ein Glitzern, Schimmern,
Wie holder Märchentraum!
Lass deine Blicke schweifen
Zum Tisch, von Gaben schwer,
Du darfst nach allem greifen,
Was immer dein Begehr!

Wie liegt in bunten Gruppen
Das Spielzeug hier gereiht,
Wie fesseln dich die Puppen
In schönem Seidenkleid!
Dir sind sie ja Geschöpfe
Von echtem Fleisch und Blut,
Du hauchst in Puppenköpfe
Der eignen Seelen Glut!
 
Doch dir gefällt am besten
Des Baumes bunte Zier,
Wie’s flüstert in den Ästen,
Von Rauschgold und Papier.
Die goldenen Nüsse funkeln
Wie helles Sternenlicht,
Das freundlich aus dem Dunkeln
Der Fichtennadeln bricht.

Zwar freut dich die Bescherung,
Doch deine Augen sind
Gerichtet in Verklärung
Nach jenem Jesuskind!
Das grüßt aus grünen Zweigen
Und nickt dir traulich zu,
Als wollt’s heruntersteigen
Und fröhlich sein, wie du!

O träum’ ihn ohne Grenzen,
Der Kindheit goldnen Traum!
Viel tausend Lichter glänzen
An deinem Lebensbaum;
Und ob, wie Weihnachtskerzen,
Sie schnell erlöschen auch, -
Das Licht im tiefen Herzen
Bewahr von jedem Hauch!
 
 
 
 
 

Samstag, 13. Dezember 2014

eisgekühlt ... Schneemann

Von einem Schneemann in diesem Jahr - also zumindest bis jetzt - kann man wahrlich nur träumen. Nur in den höheren Lagen, bei uns der Fichtelberg, kann man den eisgekühlten weißen Mann formen. Ein bisschen schade, denn ich liebe zur Winter-Weihnachts-Zeit das weiße, glitzernde Etwas ... den Schnee.
Ja, und wenn man ihn nicht bauen kann, dann male ich ihn mir halt!

Ein Aquarell, welches als Vorlage für ein Puzzle dient.

 
In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes, besinnliches Weihnachtsfest
eure Kerstin

Samstag, 15. November 2014

Blätterfall

Den Herbst mit all seiner Farbenpracht aufnehmen. O.K. heut ist draußen eher Grau in Grau ... aber was soll`s, lassen wir uns die Freude nicht verderben.

Mit diesem Aquarell möchte ich die Schönheit und Farbenpracht des Herbstes bei euch erwecken.


Da das Grau-in-Grau-Herbst-Licht keine bessere Bildqualität zulässt, erscheint dieses Bild etwas gedämpfter in seinen Farben.

Mohnblumen im Herbst

Mohnblumen im Herbst
Nicht nur im Herbst können Mohnblumen gefallen. Nein, dieses Aquarell hat eine neue Besitzerin. Auf diesem Wege möchte ich mich als Malerin bedanken: Vielen Dank für das Interesse an meinen Aquarellen. 
 
 
 - verkauft -

Samstag, 8. November 2014

Adventskalender Teil I

Es ist erst Anfang November und doch sieht man hier und da schon die ersten Vorbereitungen für die bevorstehende Weihnachtszeit. Da wird gebastelt und Rezeptvorschläge gegeben.
In den Regalen der Kaufhäuser tummeln sich die Schokoweihnachtsmänner & Co. Und jedes Jahr meine ich, dass die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest immer zeitiger beginnen. Oder bilde ich mir das nur ein? Damit ich - wie fast jedes Jahr - nicht alles auf dem letzten "Drücker" erledige, fange ich rein vorsorglich auch schon jetzt  damit an. Bin ja nicht die Einzigste. *Grins*.

Mit einem Adventskalender werde ich beginnen.  Kleine Aquarelle auf "Resten von Aquarellpapier" werden damit gleich sinnvoll genutzt.


Gar nicht so einfach, 24 Weihnachtsmotive zu finden und zu malen.

Sonntag, 2. November 2014

Tuschezeichnungen

Zwei Tuschezeichnungen, die leicht in Vergessenheit geraten sind, nahm ich heut aus der Mappe.
Sie sind vor ca. 1 Jahr entstanden. "Damals" wollte ich sie so einfach wie nur möglich halten ... nur leichte Akzente setzte ich mit Aquarellfarben.

 

Montag, 13. Oktober 2014

auf der Parkbank

Das Leben ist nicht immer rosarot ... Eine Aquarell- Kohlezeichnung entstand "einfach mal so". Nicht nur Blümchen malen, das war mein Ziel.


Freitag, 3. Oktober 2014

Raus in die Natur

Raus in die Natur!
Der gestrige Herbsttag lud dazu ja regelrecht ein. Die tiefliegende Sonne, das warme Licht, der Duft des Herbstlaubes und die angenehme Stille sind es, die mich den Herbst verzaubern lassen.

Einmal nicht hetzen und den hektischen Alltagsstress einfach nur so davon laufen. Ja, es geht! Man muss es nur wollen.

Nach dem erholsamen Land-Spaziergang  wurde das noch "frische" Aquarell einem Fotoshooting unterzogen.
Ein Kinderfoto meiner Kollegin inspirierte mich so sehr, dass ich sie um Erlaubnis bat, den kleinen, süßen Kerl zu zeichnen.
Noch hat sie es nicht geseh`n. Ich bin auf ihre Reaktion gespannt.



Montag, 29. September 2014

im Goldrausch

Vom Juni bis in den Oktober hinein, erfreuen uns die Ringelblumen mit ihren kräftigen, sonnigen Farben. Nicht umsonst wird sie auch die Goldblume genannt.
 Selbst an Regentagen verwöhnen sie uns mit ihrem sonnigen Gelb und Orange. Da kann keine Miesepeterstimmung aufkommen.
 
 Die Blumensprache sagt: "Kommt Zeit, kommt Rat!" Oder: "Ich wünsche, mit dir zu tanzen"


Wie mein Aquarell entstand:

- vom FOTO zum KLECKS zum AQUARELL


Einige Blüten zupfe ich ab und trockne sie. Später sind sie eine kleine Zugabe für Salat.

Samstag, 20. September 2014

kleine Vitamin-C-Bomben

Sie hängen schon lang nicht mehr am Strauch, die süß-sauren Früchte des Johannisbeerstrauches.

Johannisbeeren oder wie die Österreicher sie wohl nennen: Ribiseln oder die Schweizer Meertrübli sind wahre Vitamin-C-Bomben und gehören zu den Stachelbeergewächsen. Den Namen verdanken sie dem Johannistag am 24. Juni, da die ersten Früchte zu diesem Zeitpunkt reif werden (Bild der Frau).

Auch wenn es etwas mühselig ist, die kleinen Beeren vom Strauch zu pflücken, es lohnt sich. Schmeckt doch die darauf hergestellte Marmelade einfach köstlich.

Aquarell  / 32 x 24 /



 
 

Freitag, 12. September 2014

Herbstleuchten

Die Farben des Herbstes sind es, die mir den Abschied vom Sommer versüßen.
Den typischen  Herbstfarben: Braun, Rot, Goldgelb, Orange weicht allmählich das satte dunkle Grün des Sommers. Die Sonne spielt verzückt in den buntgefärbten Blättern.
Der Herbst hat sich angekündigt.

Bereits im vorigen Jahr begann ich mit diesem Aquarell. Mit einer kleinen Änderung möchte ich euch das herbstlich anmutende Bild nicht vorenthalten.


Samstag, 6. September 2014

Manchmal * sometimes

Manchmal - wenn alles still und harmonisch um mich ist ...
Manchmal - wenn ein Lächeln mein Gesicht verzaubert ...
Manchmal - wenn Tränen mein Gesicht betäuben ..
Manchmal - wenn die Freude nur so aus mir herausquillt ...
Manchmal - warte ich nur auf ein Zeichen ...
Manchmal - ...

Was bewegt euch beim Lesen des Wortes "Manchmal"? Eure Worte / Gedanken / Emotionen interessieren mich und ich werde sie in ein neues "Projekt einfließen lassen.


 
Manchmal im Garten
Wenn die Sonne geduldig durch den Hochnebel krabbelt
Wenn die Spatzen übermütig durch die Hecke jagen
Wenn die Schneeglöckchen unhörbar zum Morgengebet läuten
Wenn die Drossel ohne Hast den Wurm aus dem Boden zieht
Wenn der Tau vom Gras auf den Boden tropft
Wenn die Kühle dir den Schlaf aus den Gliedern treibt
Wenn der Dampf des Kaffees sich mit dem Rauch der Zigarette kreuzt.
Wenn der Tag so beginnt, was kann uns dann erschüttern?
 
Diese Worte schrieb Gerd Jörgens zu meiner kleinen Aufmunterung zum Kommentieren "Manchmal"
 
eure Kerstin -rizi -

Donnerstag, 28. August 2014

Den Garten des Paradieses ..-

"Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen."

Das Zitat von Bernhard von Clairvaux finde ich passend zu meinem noch in Arbeit stehenden Bild.
Es hat eine Größe von 120 x 120 und wird zur nächsten Ausstellung hoffentlich fertig sein. Oftmals stehen mehrere Bilder in der Ecke, bevor sie den "letzten" Pinselstrich bekommen.  Je nach Gefühlslage und Inspiration gehe ich dann ans Werk. Das Bild habe ich mit Spachtelmasse, Roststücken und Kohle gearbeitet.


Den Spruch

Freitag, 22. August 2014

Mohnblumen-Rot

Nein, es ist wahrlich nicht die Zeit der MOHNBLUMEN und trotzdem ließ ich mich zu einem "neuen" Bild "hinreißen". Ja, so sind wir Maler halt; wir malen uns die Welt, wie sie uns gefällt. Und heut war mir nach Frühling, Sonne und zarten Mohnblumen ...

Ich liebe diese zarten Blumen.  Ganz besonders dann, wenn der Wind mit dem Blütenblättern spielt und sich Licht und Schatten in den zarten Blüten ständig ändern.

Noch ist es nicht fertig und liegt vorerst zum trocknen aus. Die Sonne lacht und wird es schnell trocknen.

Donnerstag, 14. August 2014

in Sommerlaune

Aus einer reinen Sommerlaune heraus entstand dieses Aquarell-Kohle-Portrait.
Kleine Skizze ... damit ich nicht aus der Übung komme.

Samstag, 9. August 2014

Heut bin ich von der Rolle

Eine kleine Spielerei ...


"Rolle" ist also nicht gleich "Rolle" ...


 Mit einem kleinen Augenzwinkern kann ich nur sagen: "Nicht alles muss gleich in den Müll geworfen werden ... ein "später" geht auch noch.



Mittwoch, 23. Juli 2014

"Linchen" im Garten

Nach einem Foto  von S. Klink entstand dieses Aquarell "Linchen"


... ausgebreitet im Sommeratelier ...


Die kleine Schnecke "huschte" da wohl über`s Aquarell.

Montag, 14. Juli 2014

federleicht

Federleicht durch den Sommer.
Der Regen scheint nunmehr der Sonne gewichen zu sein und ... das ist gut so.

Den Gedanken freien Lauf lassen, sich vom Alltagstrubel befreien ... sich so leicht fühlen, wie eine FEDER.

Das war die Idee, die ich heut in ein Aquarell umgesetzt habe.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Wenn es regnet

Es regnet. Soll das dieses Jahr der Sommer sein? Bitte nicht!

Trotz der dunklen Wolken und der gelegentliche  heftigen Regengüsse musste ich raus, raus in die Natur. Natürlich nicht ohne Schirm ...


Bereits vor einiger Zeit bemalte ich einen einfachen Regenschirm mit einen lustigen Froschmotiv.  Verwendet habe ich Acrylfarbe, die bis heute jedem Regenschauer standhielt.


Regen kann auch Spaß bedeuten. Da ich noch einige lustige Froschmotive "im Kopf habe", werde ich mich noch einmal nach solchen einfachen Schirmen umsehen; vielleicht in einer anderen Grundfarbe.






wünsche euch eine nicht zu verregnete Woche ... eure Kerstin

Montag, 7. Juli 2014

Landleben pur

Es ist früh am Morgen und die ersten Sonnenstrahlen zeigen sich hinterm Berg.
Heut ist ein Tag im Sommeratelier angesagt ... Die Farben und Pinsel sind sortiert, die Leinwand in der entsprechenden Größe ausgewählt. Es kann losgehen!

Vor wenigen Tagen hab ich in unserem Garten diese Erdkröte entdeckt. Die Natur scheint wohl in Ordnung zu sein.
"Eigentlich" suchte ich ein schattiges Plätzchen und wollte meine Füße ins kühle Nass stecken. Fehlgeschlagen. Da meldete sich doch etwas mürrisch diese Kröte und es schien, als wolle sie ihr Reich verteidigen. Ich ließ es ihr ...


...doch nicht bevor ich von ihr ein Foto machte ... Mich ließ der Gedanke nicht los, das Fotos als Vorlage für mein nächstes Werk zu nutzen. Gesagt ... getan. Eine Leinwand in der Größe von 50 x 100 cm wählte ich aus; Querformat schien für das Motiv als geeignet.
Zuerst grundierte ich die Leinwand und anschließend ließ ich die erste Schicht in Saftgrün über die noch "nackte" Leinwand fließen. Der erste Schritt ist getan.


Es folgten Gelb und Kupfer und ... viel Wasser.
Ein halbes Stündchen musste ich mich gedulden, damit die ersten Farbschichten gut durchgetrocknet waren. Geduld war heut wohl nicht meine Stärke. Es "juckte" in meinen Fingern, wollte ich doch das Motiv so schnell als möglich aufmalen.



Das Saftgrün im Hintergrund finde ich sehr schön, wirkt es  wie Moor oder ein alter Tümpel, passend für die Kröte. 
 


Eine kurze Kaffeepause gönnte ich mir allerdings dann doch. Schließlich mussten ja die weiteren Farbschichten trocknen.



Das fast fertige Bild stellte ich an die Stelle, wo ich auch die Kröte entdeckte. Sie war heut allerdings nicht zu seh`n. Das Fotoshooting war ihr wohl zu anstrengend.


Durch die Einarbeitung von Kupferfarbe wirkt das Bild sehr edel. 


Vom Foto zum Bild

 
Nachdem das Bild fertig war, regnete es. Perfekt!



 

 Einen schönen Wochenstart wünsche ich euch.
 

 

Montag, 30. Juni 2014

Vergänglichkeit

Es ist die Zeit der Mohnblumen ... hier und da sieht man sie am Wegesrand stehen und wenn man Glück hat .... sogar ein ganzes Mohnblumenfeld. Zart und wunderschön sind die Blumen mit ihrem leuchtenden rot.

So schön sie auch anzusehen sind, so schnell sind sie auch verblüht ... VERGÄNGLICHKEIT.

In einem Collage festgehalten, bestehen sie jedoch eine EWIGKEIT.

Collage (Aquarell/Pergament)

in the poppy field

Ja, im Mohnblumenfeld, da möchte ich jetzt liegen. Wenn leicht der Wind durch die leuchtend roten Blüten säuselt ... dann ich Tagträumen angesagt.
Leider gibt es in meiner Nähe nicht so ein wunderschönes Mohnblumenfeld, daher ließ ich mich von einem Foto von hier:  http://hw-art-hw-art.blogspot.de/2014/06/wundervolles-mohnfeld.html inspirieren.

kleine Skizze (21 x 17 cm)
small sketch



 

Die Sprache der Blumen:
 Mohnblumen sind ein Symbol für Fruchtbarkeit und Vergänglichkeit.
Vergänglichkeit trifft es da wohl am ehsten. Heute noch blühen und strahlen sie im vollen, leuchtenden  Rot und morgen verlieren sie ihre zarten, transparenten Blütenblätter.
Ein Mohnblumenfeld strahlt für mich etwas Schönes aus. Auch wenn die Blüte nur von kurzer Dauer ist.




Mittwoch, 25. Juni 2014

Notlandung - emergency landing

Emergency landing of a flower fairy

Notlandung der Blumen-Elfe

So sieht die Notlandung der Blumenelfe "Elfriede" beim Retten einer herunterfallenden Rose aus. 
Mit Ton zu arbeiten, ist eine ganz hervorragende Abwechslung zum Malen. Die Elfe ist allerdings bereits vor 1, 2 oder vielleicht auch schon vor 3 Jahren entstanden.

Sonntag, 22. Juni 2014

Pfau - peacock

Ich liebe diese wunderschönen Tiere. Grazil und voller Stolz bewegen sie sich ... Ihr Federschmuck ist wunderschön; ganz besonders, wenn die Sonne  in ihrem Federkleid spielt. Dabei ertappe ich mit dem Wunsch, eine solche Feder zu besitzen.

Ein Foto von Gerd Lux inspirierte mich zu dieser Aquarell /Kohle/ Zeichnung. Vielen Dank an dieser Stelle für die Erlaubnis hierzu.  Seine Fotografien faszinieren mich sehr.


Ich "veredelte" das Aquarell mit Kupferfarbe. Es scheint, als spiele diese Sonne damit. Leider kommt es auf dem Foto nicht zur Geltung.

Gestern entstand bereits ein XXL-Lesezeichen aus Resten von Aquarellpapier
hier mehr dazu:

http://potpourriderfarben.blogspot.de/2014/06/xxl-lesezeichen.html